Archiv für die Kategorie ‘My Favorite Tunes’

Meine musikalische Evolution Teil #4: G-Funk/Gangsta Rap (1993 – 1996)

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

Eine anderer neuer Rapstil bekam um 1993 immer mehr Aufmerksamkeit. Nachdem auch Dr.Dre NWA den Ruecken kehrte und damit das Ende der Formation einlaeutete praesentierte er der Welt mit seinem legendaeren Album “The Chronic” einer neuen Stilrichtung in der Rapmusik. G-Funk war geboren. Lyricmaessig orientierte sich G-Funk an den Gangsta Rap Vorbildern von NWA und Ice-T.
Das neue war der stark P-Funk Sample orientierte relaxte Sound der Beats.

Dr Dre – Let Me Ride

Dr Dre – Lil’ Ghetto Boy feat Snoop Doggy Dog

Der von Dre neu gepraegte Sound spuelte im Fahrwasser eine ganze Reihe neuer Acts zu Tage. Ganz vorne dabei Dres Ziehsohn Snoop Doggy Dog und sein Anhang wie z.B. Warren G, Daz Dillinger und Kurupt vom Dog Pound sowie Twinz. Sommerlicher, relaxter Sound mit meist harten Lyrics und einen Haufen blinkender Felgen an den hüpfenden Low Ridern.

Tha Dogg Pound – What Would You Do

Twinz – Round & Round

Das neue gegründete Label Death Row Records war das zu Hause vieler dieser Protagonisten. Der sich mit Dre im Beef befindende Eazy E (siehe meinen Blogeintrag Diss Classics #2) versuchte mit Ruthless Records einen Gegenpol zu Death Row zu bilden und sein groeßter Coup war die Gruppe Bone Thugs and Harmony.

Eazy-E – Only If You Want It (uncensored)

Bone Thugs N Harmony – Thuggish Ruggish Bone

LA wurde Mittelpunkt der Westcoast und beherbergte einige mehr oder weniger erfolgreiche Rapper/Gruppen wie z.B. MC Eiht (Comptons Most Wanted), Spice One, South Central Cartel oder Above The Law die sich zu dieser Zeit einen Namen machten. Der große Erfolg des G-Funks und des Gangsta Raps aus LA führte dazu dass viele Moralhüter wie Polititker, Pastoren auf die Barrikaden gingen bishin zu öffentlichen Zerstörungen von Gangsta Rap CDs.
Above The Law – Kalifornia

Durch das große Aufsehen, das diese Gruppen auf die Ghettos der City of Angels förderten, entschlossen sich die Brüder Hughes einen der einflussreichsten Ghetto Dramen neben “Boyz in the Hood” in der Kulisse der Hoodz von LA auf Zelluloid zu bannen. “Menace 2 Society”. Der Soundtrack und insbesondere der Titeltrack “Straight up Menace” von MC Eiht zählt bis heute zu einem Klassiker. Zu dieser Zeit enstanden eine ganze Reihe weiterer Ghetto Film Klassiker wie z.B. “Blood in Blood out”, aber an “Menace 2 Cociety” kommt für meinen Geschmack keiner ran.

Mc Eiht – Straight Up Menace

Ein weiteres Rap Schwergewicht der Westküste Namens Tupac Amaru Shakur adaptierte zwar den Sound des G-Funk bewegte sich aber relativ autak davon und entwickelte sich vom radikal politisch motivierten Rapper immer mehr zur Gangsta Rap Ikone, bis Suge Knight auf ihn aufmerksam wurde und ihn bei Death Row signte. Was wohl der Anfang vom Ende bedeuten sollte.2PAC gehörte zwischen 1994 und 1996 zu meinen Favorite Rappern.

2pac – Pain (Above The Rim OST)

Meine Favorite Alben in dieser Phase:

BOMBE!: East Coast Avengers feat. Celph Titled – East Coast Overdose

Montag, Dezember 1st, 2008

Wieder mal eine extremst dicke Beatbombe von Statik Selektah mit Trademarc, Celph Titled und Esoteric an den Mics. Vom East Coast Avengers Album “Prison Planet. “Fuck takin’ Hip Hop back, we move tha shit forward” (Leider kein Video zu diesem Track).

Favorite Tunes für Dezember:

Montag, November 24th, 2008

Nachfolgend wieder einmal ein paar Mucke Tips für den Monat Dezember, die bei mir definitiv im Wechsler rauf und runter laufen und laufen werden:

Statik Selektah – Stick 2 the Script (Für mich DAS Ami Rap Album des Jahres)

For the City feat. MOP & Jadakiss
Streets of M.A. feat. Masspike Miles, Termanology, Reks, Slaine & Mo…
On The Marquee feat. Little Brother, Chaundon

El da Sensei & The Returners – Global Takeover (only digital release)


Got the Fire feat. Doujah Raze
Aight then

Ludacris – Theatre of Mind

Brisk Fingaz – Einzelkämpfer

Meine musikalische Evolution Teil #2: Crossover / Hardcore (1992-1994)

Sonntag, November 23rd, 2008

Bereits Mitte/Ende der 80er Jahre kokettierten diverse Gruppen wie z.B. Run DMC, Public Enemy, die Fat Boys und natürlich die Beastie Boys mit ihrem Debut “Licensed to Ill”, das nur so mit rockigen EInflüssen strotzte mit der gehassliebten Langhaarigen Fraktion. Von der Rock Seite gab es bereits Ende 80er Bands wie Faith no More, Red Hot Chilli Peppers oder Living Colour, bei denen die Frontsänger teilweise in die Rolle von Rappern schlüpften. Einige dieser Gruppen fanden derzeit auch schon den weg in meinen CD Player. Den absoluten Höhepunkt erreichte die Crossover Welle allerdings erst Anfang 90er Jahre. Es gab großartige Kollaborationen wie z.B. das Remake von Public Enemys “Bring the Noise” bei dem sie tatkräftige Unterstützung der Thrash Metal Heroen Anthrax erhielten oder Biohazard mit Cypress Hill auf den “State of the World Adress” Album.

In dieser Zeit schossen Crossover Bands wie Rage against the Machine, Clawfinger, Senser, Downset,Dog Eat Dog, Ice T’s Bodycount oder Such a Surge aus Deutschland, die Metal mit Rapmusik vermischten auf der ganzen Welt aus dem Boden. Auch diverse Hardcore Bands speziell aus New York wie z.B. Pro Pain, Biohazard oder Madball kleideten sich nicht nur wie die Hip Hop Kollegen, sondern rappten auch mehr als das sie sangen. Rapmusik und Heavy Metal/Hardrock waren sich nie so nah wie zu dieser Zeit, was auch daran lag, dass Rapmusik zu dieser Zeit in puncto Energie eine ähnliche Intensität besaß wie Heavy Metal.
Zu dieser Zeit konnte auch ich mich dieser energetischen Kombination entziehen und wagte erste Berührungen mit der sonst so verhassten Rapper Fraktion. Dazu aber im nächsten Teil mehr.


Diese ganze Entwicklung hatte ihren qualitativen Höhepunkt mit der Veröffentlichung des Judgement Night Samplers, der eigentlich als Soundtrack zu dem gleichnamigen eher durchschnittlichen Film geplant war. Auf der Platte kolaborierten Metal / Rock Gruppen mit Protagonisten aus dem Rapbereich und entstanden dabei legendäre Kollabos wie z.B. Faith No More vs. Boo Ya Tribe, Helmet vs. House of Pain, Slayer vs. Ice T oder Biohazard vs. Onyx.


Diese Platte war für mich der Grund langsam aber sicher mit der Metal Vergangenheit endgültig abzuschließen. Nachfolgend die für mich prägsamsten Platten dieser Zeit:

Meine musikalische Evolution Teil #1 / Heavy Metal, Hardrock

Donnerstag, November 20th, 2008

Angetriggert von den derzeitigen Diskussionen um die Veränderung von Rapmusik back in die 80er bzw. Elektro und der Kluft zwischen konservativen und “offen für alles” Headz habe ich mir in der letzten Zeit Gedanken über die letzten 20 Jahre meiner “musikalischen Evolution” gemacht, die auch von dieversen Musikrichtungen, Phasen und diversen Spielarten der Rapmusik geprägt wurde.

Da ich in den “Phasen” immer insbesondere eine bestimmte Richtung abgefeiert habe, gibt es für jede Phase auch bestimmte Künstler und Alben, die die jeweilige Phase für mich geprägt haben. Deswegen werde ich in den kommenden Wochen in meinem wunderschönen Blog die letzten 20 Jahre meiner musikalischen Evolution Revue passieren lassen und dabei die für mich relevanten Alben erwähnen.

Dabei wird es zeitliche Überlappungen geben, da der Üergang in die nächste Phase immer ein fließender war. Einige Leser meines Semesters (70er – 80er Baujahr) werden dabei sicherlich Übereinstimmungen mit ihrem persönlichen musikalischen Lebenslaufs feststellen.

Für die jüngeren gibt es viellicht noch einige Tips für Klassiker Alben, die sie noch nicht können oder vielleicht interessiert ja auch nur einfach…

Phase 1: Heavy Metal, Hardrock (ca. 1988-1992)

Nachdem ich bis zu meinem 13. Lebensjahr mich nicht groß für Musik neben dem Radioprogramm interessiert habe, haben mich ca. 1988 harte Guitarrenriffs und Musik von schreienden Langhaarigen in engen Hosen (hatte nichts mit homophoben Begierden zu tun) interessiert. “Rapmusik war langweilig und eintönig” (für mich).

Dieses Kapitel werde ich aufgrund heutigen Desinteresses nachfolgend nur kurz anhand der folgenden für mich prägenden Alben darstellen:

Favorites November

Donnerstag, Oktober 23rd, 2008

Das läuft bei mir gerade im Auto und wird wärmstens empfohlen:

fet

Djbabu

ks

Schon ein paar Monate alt aber gerade erst gediggt:

qb project

Viel Spass damit!

My Top Joints September: Doap Nixon, Nas, AZ, …

Montag, September 15th, 2008

US Rap:

doap nixon
Jedi Mind Tricks pres. Doap Nixon – Sour Diesel

nas
Nas – Nas

az
AZ – Niggaz 4 Life

large
Large Pro – Main Source

Deutschrap:
Curse
Curse – Freiheit

kollegah
Kollegah – Kollegah