Aus dem hervorragenden “Jhelli Beam”-Album… Göttlich, diese Flows, dieser Dadaismus, hach ich bin verliebt.
Archiv für Juli, 2009
…Busdriver – (With The Pulmonary Palimpsest) (Clip)
Donnerstag, Juli 30th, 2009…Ruffkidd & Phantomas – Verses vs. Verses (Free Mixtape)
Mittwoch, Juli 29th, 2009
Nicht mehr ganz aktuell (10. Juli veröffentlicht), aber immer noch brennend heiß: Kostenloses Download-Mixtape, das mit massig Cuts, bizarren Sample-Beats, traumhaften Vocal-Samples und roughen Flows bei mir auf Heavy Rotation steht. Teilweise zu viele unbedeutende Features, aber in Anbetracht der nur 2-tägigen Produktion ein Meisterwerk, an dem sich andere mal ein Beispiel nehmen sollten… Nächstes Mal bitte nur Ruffkidd, dann wär’s ne Punktlandung mit Telemarker. 20 Minuten, gib dir disss – Wie der zum Gangsta-Gang-Leader mutierte Jones sagen würde…
Die Musi gibts hier
…ONDY – In Bewegung (Clip)
Mittwoch, Juli 29th, 2009…ich will auch Urlaub… Und n Auto… Ne Schnecke hab ich schon ![]()
Relaxter Song, gefällt… Stimme erinnert krass an Kaas, wie ich finde…
Das Album gibt’s zum kostenlosen Download: ondymc.de
…Psytology
Montag, Juli 27th, 2009
Die einzigen Infos, die ich dazu auftreiben konnte:
Psytology existiert seit 2007, dahinter stecken rund 30 HipHop-Künstler.
Dazu gehören beispielsweise Air Morden Klikk (Bielefeld), 58 X-Men (Lüdenscheid), Panthaz (Bayreuth), Vultures (San Antonio/USA), Kanes Regime (Texas), Mitglieder des Leipziger Labels Snuff Pro, Tobzen (Bielefeld), Ripp (Kierpse), Profan78 (Dortmund) oder John The Raptist (England). Die Beatz kommen unter anderen von DJ Eule & Mas (58 X-Men Klan), Reiner Hass, Doba & Gorygore (alle Air Morden Klikk), Luzifa Raziel (Panthaz), Ruler Why (Vultures) und Profan78.
Nach eigenen Angaben beschäftigen sich die Jungs in ihren Texten mit “fundamentalen Themen” wie der Gesellschaft, Verschwörung, Prophezeiungen, (moderner) Sklaverei, dem Leben außerhalb der Erde, Leben und Tod sowie Religion. Ihre Musik charakterisieren sie als rohen Untergrund-Hardcore-HipHop, der keinesfalls mit Gangster-Rap oder Horrorcore verglichen werden soll. Psytology sind gerade dabei, ein Album aufzunehmen, das höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr erscheinen soll. Weitere Infos wird es bald auch auf MySpace geben, die momentan noch eher spärliche Hinweise enthält, aber dafür immerhin einige Tracks im Player.”
Quelle: xmenklan.de, Mai 2009
…The Temptations – Ma Girl (Kingstrumentals Remix)
Mittwoch, Juli 22nd, 2009
Gerade frisch von DJ Katch & DJ Efe aka den Kingstrumentals reingekommen, sehr schöner Remix vom ‘65er Hit der Soulformation aus Detroit. Cooles neues Drumset, macht das Ding schon fast clubtauglich.
Und hier mal das Original:
…mein Hip Hop Open Minded-Report
Dienstag, Juli 21st, 2009Zeit, um am Start zu sein
Freitagabend kam unser Fahrer A.G. nach etwa 1 ½ Stunden Fahrt bei mir an. Eigentlich wollten wir nur 3 Bier trinken und gegen 12 ins Bett, aus 3 wurden dann aber 8 Bier und aus 12 wurde 2 Uhr. Um 5 klingelte mein Wecker, unsere Mitreisende aus Bayern, die studiumsbedingt täglich nur 2-4 Stunden schläft hat mich zum Weckdienst beordert. Noch eine Stunde weiterschlafen, Kaffee kochen, duschen, um 8 Uhr kamen die anderen beiden Kollegen. Schnell noch zu Lidl und sich mit abgepackten Sandwiches, Frikadellen und Energy Drinks eindecken, dann die etwa 450 km lange Reise in Angriff genommen. Auf der Hälfte der Strecke machte uns der VW Polo darauf aufmerksam, dass Öl nachgefüllt werden müsse. An einer abgewrackten Autobahntanke mit einem lebensgefährlichen Aids-Klo wurde dann für satte 16 Eier schnell Nachschub besorgt und etwa 2 Stunden später sind wir in Mannheim am falschen Bahnhof angekommen. Wir dachten, der Hauptbahnhof wäre logischerweise auch an der Bahnhofsstrasse – Fehler – wir kamen am Busbahnhof an. Wir wollten unsere weibliche Mitreisende, die via Zug-/Mitfahrgelegenheit-Verbindung nach Mannheim kommt, abholen. Quer durch die Stadt in schätzungsweise jede 2. Baustelle und Sackgasse geführt worden, bis wir dann nach etwa 20 Minuten am Bahnhofseingang angekommen sind, der ebenfalls eine Baustelle war. Wir parkten stilecht zwischen den Baufahrzeugen und sammelten C.G. ab.
Etwa 10 Minuten später am Schloss bzw. Austragungsort der Hip Hop Open Minded angekommen und nach weiteren 10 Minuten endlich einen Parkplatz bekommen.
Xavier Naidoo der Hip Hop-Visionär / K.I.Z. / Savas inkl. Entourage/ Rappermonologe
Noch etwa 15 Minuten den Regen abgewartet, sich über die defekte Parkuhr und das Wetter ausgelassen, dann zur Presse-Akkreditierung, die natürlich keinen unserer Namen auf der Liste fand. 10 Minuten später mit der Ansage „Wir stehen auf der ‚anderen Liste’“ dann doch noch die lilafarbenen Festivalbändchen bekommen und die andere Hälfte unseres Teams auf dem Gelände getroffen. Austausch über die ersten Shows, Nazz sei einem miserablen Sound ausgeliefert gewesen und Marteria hätte 40 Minuten seiner 60-minütigen Spielzeit mit dem Soundcheck verbraten. Kurzer Rundgang über das Gelände, wo gibt’s Bier, wo Toiletten, wo steht unser Logo auf dem Banner. Dann sich gemächlich in Richtung Publikum begeben und einen gutgelaunten Xavier Naidoo beim Freestyle-Gesang und Beatboxen zugehört. Herr Naidoo klang bei seiner Moderation teilweise wie ein Kindergärtner, der philosophisch-romantisch eingestimmt war und unter anderem zu der revolutionären Erkenntnis kam, dass bald Bürgermeister und andere hohe Ämter von Hip Hoppern besetzt werden würden, sich außerdem fragte, ob einige auch mit 80 noch Baggys tragen und Rap hören werden, Stirnrunzeln und Augenverdrehen… Wenigstens das Wetter war gut, die Sonne ließ sich blicken.
Der erste Act, den wir zu Gesicht bekamen, waren die guten alten Heidelberg Allstars mit den Stieber Wins als Opener. Katastrophe: Die linken Towerboxen gaben nur die Idee eines Beats von sich, ein Mic viel ständig aus und die All Time Classics „Fenster zum Hof“ und „Malaria“ wurden zu einer traurigen Angelegenheit. Bei Cora E. verhielt es sich ähnlich, erst bei Toni L. passte der Sound. Jam-like konnte man neben den Rapacts einige Breaker am Bühnenrand tanzen sehen und spätestens als Torch – routiniert wie man ihn kennt – performte und man das erste Bier leerte war der anfängliche Stress vergessen.
Dennis Lisk aka Beginners Denyo wollte man sich nicht geben, stattdessen versuchte man vergeblich in den V.I.P.- oder Backstage-Bereich zu kommen und schlug die Zeit damit tot, sich über das Publikum zu unterhalten, das überraschend gemischt war und die Message des Festivals verstanden hatte: Von Atzen-Glatzen und Bling Bling-Trägern bis hin zu 50-jährigen Muttis mit Peter Fox-Shirts war alles vorhanden und feierte gemeinsam.
Dann eines meiner persönlichen Highlights: K.I.Z., die Kannibalen in Zwangsjacken, die ein großartiges Bühnenbild mit Richterpult und gigantischen „Sexismus gegen Rechts“-Bannern aufbauten und die Menge wie erwartet zum Ausrasten brachten.
Dann Savas, den Xavier laut eigenen Worten damals „frech“ fand und mittlerweile feiere. Vor einem eher unbeeindruckenden Bühnenbild mit geprinteten Stellwänden lieferte Savas die meiner Meinung nach beste Show ab, die ich je von ihm gesehen hab. Moe Mitchell hat sich erfreulicherweise nicht ausgezogen und hielt sich zurück, im Hintergrund bildete sich eine ganze Traube von Künstlern und wir spekulierten bereits auf den Mammut-Remix live. Der mittlerweile in Stuttgart wohnhafte King of Rap holte u.a. Olli Banjo, Kaas, Franky Kubrick und Ercandize auf die Bühne und machte die Crowd darauf aufmerksam, dass Melbeatz, die ein kurzes „Hallo“ von sich gab, heute Geburtstag habe. Das Schönste war sicherlich, alle Künstler auf der Bühne „Der beste Tag meines Lebens“ feiern zu sehen, wobei Xavier die Hook sang
Es folgten Method & Redman, die die erste Hälfte der Show das neue Album performten, aber zum Ende auch noch einige Klassiker plus einen MJ-Tribute (Wie beim Splash) zum besten gaben.
Den Rest schenkte man sich und verteilte wie abgesprochen fleißig MZEE-Flyer, bis jeder Festivalbesucher 3 Stück hatte und lächelnd ablehnte.
Kurz vor dem Sprung ins Auto kam Kollege I.L. dann noch mit einem Rapper, dessen Album ich vor einigen Jahren mal rezensiert habe. Ob ich ihn bei Yavido gesehen hätte, dass er auf dem aufsteigenden Ast sei und erstklassige Features auf dem kommenden Projekt zu bieten habe, er suche außerdem noch nach einem Vertrieb und werde wahrscheinlich bei diesem und jenem Label signen. Was mich an solchen Monologen immer beeindruckt, ist die Hartnäckigkeit, die einige Kollegen an den Tag legen. Obwohl unser gesamtes Team um uns herumstand, wir ganz offensichtlich in Aufbruchstimmung waren und ich ihm mehrmals klipp und klar zu verstehen gegeben hab, dass wir losmüssen und er mir mailen soll, wollte der Typ mich einfach nicht in Ruhe lassen und plapperte immer weiter, egal wie oft ich mich von ihm verabschiedete. Nachdem ich ihm dann mehrmals versichert hab, dass ich mir seine Sachen anhören werde, wenn er mir was zuschickt, schien er offenbar zufrieden zu sein und marschierte wieder in Richtung Bühne.
Wildcampen
Dann nach einem geeigneten Zeltplatz vom Navi in die restlichen Baustellen und Sackgassen gelotst worden, die man auf der Hinfahrt noch nicht gesehen hat und schließlich hinter einem Industriegebit auf einem Waldweg mit Bank unser Lager aufgeschlagen, den mitgebrachten Kasten Astra Bier geleert und über die Sowjet-Union gefachsimpelt, gelungener Abschluss.
Nächsten Morgen sichtlich angeschlagen nach Mainz gefahren, um einen königlichen Döner inklusive kostenlosem Chai zu verspeisen und sich endlich die Hände in einem Klo aus der Vorkriegszeit waschen zu können. Dann mit trauriger Mine unsere Mitreisende aus Bayern abgesetzt, die noch gut 4 Stunden auf ihre Mitfahrgelegenheit warten musste und dann noch mal 3 Stunden vor sich hatte.
Regen / Burger King / Benzinmangel
Bis zur niedersächsischen Grenze sind wir durch gefühlte 100 Regenschauer gefahren und haben uns die Zeit mit Dösen und Insider-Gesprächen über Burger King vertrieben. Eine für mich sensationelle Info: Man kann bei BK kostenlos Gemüsebeilagen auf jeden Burger hauen. Nachdem wir auf den letzten 70 Kilometern auf Reserve bangen mussten, gleich stehenzubleiben und schließlich doch mit dem letzten Sprit zur Tankstelle gekommen sind ging’s dann nach einem Kaffee und ner Evidence-DVD zu Burger King. Unser Freund sollte rechtbehalten: Cheeseburger und Chili Cheese Burger ohne Aufpreis mit Salat und Tomate, yeah!
…Snowgoons ft. Savage Brothers & Lord Lhus – One Shot PROMO (Video)
Freitag, Juli 17th, 2009Geiles Dingin, aus der “A Fist In The Thought”-LP… Dass 3 Deutsche (Det, DJ Illegal und DJ Waxwork) im US-Underground so durchstarten ist Wahnsinn… Durch die Bank klasse Produktionen.
Das neue US/Germany-Projekt muss ich mir auch noch schnellstens zulegen (Ill Bill (La Coka Nostra, Non Phixion), Torch, Morlockk Dilemma, Edo G, Sean Price, Jus Allah (Jedi Mind Tricks), Curse, Rasco, O.C. (Hieroglyphics), Black Market, Smif N Wessun uvm.):
…Meth & Redman – Tribute to MJ (Splash)
Freitag, Juli 17th, 2009…Beatfabrik ft. Illuminaten – 23
Donnerstag, Juli 16th, 2009
Aus Prinz Pornos “Radium Reaktion” von 2002. Damals wie heute für mich ein unfassbares Album. Ich weiss noch, wie ich damals stilecht im Beatfabrik-Webshop Merchandise und “Wortshots” bestellt hab, komplett auf dem BF-Film und “Du Hure” mein liebster Song war… Auch killer Posse-Video mit Savas, Eko, Damion Davis uvm…. In ner alten Punchzeilen gab’s mal die Story zum Videodreh, kann mich aber nicht mehr wirklich dran erinnern, müsste ich mal wieder aus den Tiefen meines Kellerarchivs ausgraben.
Hach, schöne Zeit damals…
…Kitty Kat – Bitchfresse (LMS) Video-Clip
Dienstag, Juli 14th, 2009Ganz cool die Frau, guter Track, schöne Savas-Samples…






















