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Archiv der Kategorie ‘Hip Hop‘

Museum: Tape Zeb.Roc.Ski Horny Loops (1998)

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

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OK, hier ein weiteres Stück aus dem MZEE-Museum. Dieses Cover von Anfang 1998 habe ich geliebt, vor allem wegen der Details. Erstmal das Logo:
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Das Lila ist 100% Cyan und 100% Magenta. Den Ton habe ich noch für viele andere Sachen benutzt. (OK, diese Info war jetzt für 0,0001 Promille der Weltbevölkerung interessant).

Dann natürlich links das Tattoo:
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Heute, wo ich das rausgekramt habe, habe ich mir das gleich als Desktophintergrund eingerichtet. So sieht das jetzt aus wenn ich morgens meinen Computer anschalte:
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Wer das auch haben will, folge diesen Links: (weiterlesen…)

Museum: Tape-Cover B-Boy Funk (Dope on Tape #008)

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

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Da bin ich gerade drüber gestolpert, und da dachte ich es wäre mal wieder Zeit für ein bisschen Museum. Ein altes Tape-Cover von uns aus 1998. Das Außergewöhnliche ist das Foto. Steht auch drauf:

THE FIRST KNOWN PHOTO OF OF THE ART OF B-BOYING: THE “HIGH TIMES” CREW JANUARY 1980, NEW YORK CITY

Es ist DAS Foto das Martha Cooper zu Hip Hop brachte: die Geschichte wurde schon oft erzählt z.B. in ihrem Buch Hip Hop Files. Das nebenbei bemerkt Pflicht ist für alle, die sich mit Hip Hop Geschichte befassen wollen – Word! Da hat mein Mann Zebster ein echtes Schmuckstück erschaffen!!

Hier noch der völlig nutzlose Link in unseren Shop auf das Tape… nutzlos, weil ausverkaufter als so geht ja wohl nicht ;-)

Ach nee, watt is datt schön: Coverfehler

Donnerstag, den 29. Oktober 2009

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Ach ist das schön: der neue MZEE.com-Katalog liegt auf meinem Tisch und hat einen Rechtschreibfehler auf dem Cover! Das fühlt sich an wie früher, wo ständig irgendwo in den Überschriften etc Fehler aufgetaucht sind. Oder wie die Kollegen von Backspin in einer Anzeige vor kurzem Hip Hop falsch geschrieben haben (”Hop Hop”) – da hatte ich viel Mitgefühl – und habe herzlich gelacht.
Der beste Fehler in der Richtung war, dass ich mal in einer Anzeige einen Zahlendreher in unsere Faxnummer eingebaut hab (das war zu einer Zeit da hat man noch Faxe verschickt, ist also laaaange her). Die arme Frau, die Tag und Nacht unsere Fax bekommen hat, hat sich original ein Faxgerät gekauft um zu sehen was da los ist und hat uns dann einmal die Woche unsere Post gebracht.

Hip Hop- / Graffiti-Domainnamen zu verschenken

Freitag, den 2. Oktober 2009

Geschenk
Wir haben noch ein paar Domains rumliegen die sich gut für Streetart- bzw Graffiti-Projekte o.ä. eignen.
Diese Domains wollen wir jetzt verschenken – allerdings nicht an den ersten der “hier” schreit und dann nur auf seine Myspace-Seite umleitet, sondern das läuft so:

Wer schon eine Seite macht, die auf die Domain umziehen würde, oder ein ganz neues Projekt dort starten möchte, das zu einem der Domains passt, der meldet sich bei mir mit einer kurzen Beschreibung wofür er (oder sie) die Domain benutzen möchte. Hier die Liste der verfügbaren Domains:

wholecars.de
hitzerot.de
ironcity.de
fuckthebuff.de
fatcaps.de
skinnycap.de
skinnycaps.de
fatlace.de
vandalizer.net
vandalizer.org
vandalizer.de
vinyl-tools.de
hiphoptapes.de
raptapes.de

Werden wir uns einig, dann geht die Domain wirklich in Deinen Besitz über, d.h. Du musst dafür dann auch in Zukunft bei einem Provider Deiner Wahl Gebühren für zahlen.

Kontaktiert mich wie Ihr wollt: per PM hier im Forum, per Kommentar in diesem Beitrag, oder auf Facebook

Danny Fresh ruft zum illegalem Downloaden von Rap auf

Freitag, den 28. August 2009


Der Berliner Danny Fresh fordert uns auf, Rohlinge zu kaufen, Rap-Alben umsonst runterzuladen und zu brennen. “Zahl nix dafür” heisst sein Lied. Ich verstehe das so dass Danny den Rap, den er auf den Radiosendern und auf Youtube usw zu sehen und zu hören kriegt, nicht gut oder unterstützenwert findet. Er freut sich darüber wenn z.B. Aggroberlin und Ersguterjunge Schaden nehmen.
Meine Meinung: Gegen etwas sein ist ein schwaches Bild. Vor allem wenn man sich gegen andere Rapper wendet. Traueraktion! Es gibt so vieles auf der Welt gegen das man sein kann.

Dann sagt Danny auch noch:

kauf Dir Mark Medlock, denn in Vergleich zu Massiv ist der Kerl ein Rapgott.

Damit qualifiziert er sich in meinen Augen zum Vollidioten. Wie gesagt: Meine Meinung.

Ach ja, und wer Danny Freshs CD nicht nicht kaufen will, hier lang.

Animus “Der Kugel Schreiber 3″: umsonst + Pflicht!

Montag, den 17. August 2009

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Animus steht schon länger auf meiner Watchlist: irgendwann krieg ich einen Anruf von einem geschätzten Freund: “Alter, ich versuche da jemanden zu pushen: Animus, bitte hör den mal an.” Ich habe mir die Mixtapes besorgt und spätestens seit ich einen superwitzigen Splash-Zelt-Auftritt gesehen habe bin ich ein Fan. Animus macht Rap in der Art bei der diese Kunst ihre gesamte Stärke entfalten kann: intelligent, authentisch und unbequem. Keine Partymucke, sondern Erlebnisberichte aus der Innenwelt eines Lebens “mit Immigrantenhintergrund”. Ruhig und reflektiert zerstückelt und analysiert Animus in seinen Texten seine Welt und zeigt uns unsere Gesellschaft aus seiner Sicht. Die emotionale Wucht die er damit aufbaut ist enorm: Rap at its best!

Machen wir es kurz: Pflichttermin für alle Leser meines Blogs: Das Free-Mixtape runterladen und anhören:
Animus – Der Kugel Schreiber 3 (DL-Links in seinem Myspace-Blog)

Aktuelles Interview mit Animus bei Mixeryrawdeluxe.tv (Link).

Link: myspace.com/animusrap

politischer Rap in Cuba

Dienstag, den 11. August 2009

Spiegel-Online (oder SPon, wie man in Nerdkreisen sagt) hat heute einen lesenswerten Artikel zu Rap in Cuba.
Schon im März hatten sie was über “Frauen-Rap” in Marokko gebracht, und jetzt dieser Artikel. Löblich.
In Deutschland war Rap ja nur relativ selten ein Instrument zur (vorsätzliche) politischen Meinungsäußerung – aber in Cuba sieht die Sache anders aus:

Seit einigen Jahren sieht es so aus, als würde der HipHop auf den Straßen der kubanischen Städte erreichen, was die politische Opposition bisher vergebens anstrebte: eine Form lyrischer Redefreiheit, die dem staatlichen Meinungsmonopol eine eigene Sicht der Dinge entgegenstellt.
Besonders in Havanna lebt der HipHop-Untergrund.

Fatcap Chairs

Mittwoch, den 5. August 2009

fatcapchair
Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll: entweder ist man sofort elektrisiert und fasziniert, wenn man das Foto sieht (so wie ich), dann brauche ich gar nichts schreiben. Oder wenn nicht, dann helfen auch tausend Worte nicht zu beschreiben was genau hier zu sehen ist.
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Also sag ich nur: Als nächsten bitte die “Loreal-Soft” und die “German Banana Skinny”.

capchaired.com

Musik bauen auf dem iPhone

Mittwoch, den 29. Juli 2009


Ich will auf dem nächsten Splash jemand damit auf der Bühne sehen, der seinen Beat live baut während er rappt.
Obwohl das ist eher was für unsere Techno/Electro-Freunde: “Sample any external Sound using the microphone”. Hat hier jemand Berlin Calling gesehen? Die Szene wo Paul Kalkbrenner den Sound der S-Bahn-Tür sampled?

fingerbeat.com

via MarcEcko

Ich freue mich (nicht) auf Kitty Kat’s Miyo

Dienstag, den 28. Juli 2009

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Nagut, tun wir erst mal so als ob ich unwissend wäre. (Luft holen – Pause – los):

Ich freue mich auf Kitty Kats Album Miyo! In der Vergangenheit hab ich sie hier schon ab und zu erwähnt und was Kat in den zahlreichen Aggro-Featureparts “zeigen” konnte war sehr erfreulich. Zeigen deswegen in “”, weil es Aggros Strategie war, Kitty eben nicht zu zeigen sondern ihre Stimme und Skills für sich sprechen zu lassen. Fazit: ihre Featureparts waren auf hohem Niveau und gespickt mit sehr sehr coolen Stellen – aber:
Würde es reichen für ganze Lieder?
Wird es reichen für ein ganze Album?

Hoffen und Bangen.

Dann kamen die Videos Beweg Deinen Arsch (mit Sido) und jetzt ihr Bitchfresse/LMS (facebook, myvideo, youtube) und: Fotos. Vorher war sie nur ganz kurz im Rahmen der Ansage 8 zu sehen – jetzt in voller Pracht.

LMS-Video, erste Erkenntnis: Mannometer hat sie abgenommen! Mal davon abgesehen, dass sie jetzt mehr dem gängigen Schönheitsideal entspricht und sie damit ihren Marktwert steigert (Zynismus wenn immer er angebracht ist), steigert dieser Umstand auch meine Hoffnung, denn: Kitty Kat meint es verdammt ernst! Abnehmen ist nicht gerade einfach; wenn sie das hinkriegt… sagen wir mal so: sie hat Biss. Gute Vorraussetzung (wenn man es richtig einsetzt). Respekt.

Dann das Video selbst: naja, geht so. Gedreht von Katja Kuhl soweit ich weiß, und visuell dementsprechend hochwertig. Tanzen ist nicht Kat’s Ding, aber die Alltagsszenen kommen schon cool. Unterm Strich auch gut. Dann die Musik: “LMS” und Savas-Sample? OK, beim Debut muss man halt dick auftragen. Rapstil: top, Stimme: top. Inhalt: äh, LMS halt.
Und zwar LMS mit entsprechender Handbewegung: also, für MTV war das Video nicht gedacht. Untergrund-Single; das lässt hoffen!

Mein Fazit: Ich habe große Hoffnungen und freue mich auf das Album, die Vorzeichen sind gut.

Links:

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- Kitty Kat Miyo Album bei uns im Shop (mit T-Shirt)
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- Das Cover in voller Größe
- Homepage: kittykat.cc


Es tut mir leid.


Hätte ich diesen Artikel letzte Woche geschrieben würde er hier enden. Nur leider habe ich inzwischen Kitty Kats nächste Single gehört: “Braves Mädchen“. Bei der zweiten Strophe habe ich gesagt: “Bitte mach den Scheiß aus, das ist ja unerträglich”. Soweit ich weiß hab ich das fertige Stück gehört, keine Vorabversion; und es war (nach meiner Erinnerung) einfach nur erbärmlich: Billig-Gitarren, Autotune-Bits im Refrain, schlechtes Gesinge, konfuse Lyrics. Wenn mein erster Eindruck stimmt, dann… ach ich will gar nicht weiterschreiben.

Mein Fazit: Ich freue mich nicht so wirklich auf das Album, die Vorzeichen sind eher schlecht. Vielleicht sind ein paar gute Tracks drauf; wer weiß, man soll die Hoffnung nicht aufgeben.
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